3.245 Euro pro Monat müssen Pflegebedürftige derzeit durchschnittlich bei Unterbringung im 
Pflegeheim zuzahlen –Tendenz: weiter stark steigend. Ein Kostenrisiko, das für viele 
Bundesbürger nur mithilfe einer privaten Pflegezusatzversicherung beherrschbar wäre. Doch 
deren Verbreitung ist nach wie vor besorgniserregend überschaubar. Auch daran dürfte es liegen, 
dass die betriebliche Pflegeversicherung (bPV) bei Arbeitnehmern hoch im Kurs steht.

Gemäß einer Civey-Umfrage im Auftrag des PKV-Verbands würden es 76,3 Prozent der 2.500 
teilnehmenden Arbeitnehmer begrüßen, wenn ihr Arbeitgeber eine bPV einführen würde. Fast 
zwei Drittel bewerten eine bPV sogar höher als andere beliebte Benefits wie ÖPNV-Ticket oder 
Diensthandy. 

„Betriebliche Absicherungen werden angesichts der demografischen Entwicklung immer 
relevanter“, konstatiert der Vorstandsvorsitzende des PKV-Verbands Thomas Brahm. „Die 
kapitalgedeckte betriebliche Pflegeversicherung kann das finanzielle Risiko dieser Pflegelücke 
nicht nur effizient zu günstigen Prämien, sondern auch nachhaltig und generationengerecht 
absichern.“